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TU Berlin

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Lizensierung

Mit der automatischen Verteilung der Updates auf Windows 10 geht regelmäßig die Frage einher, wer berechtigt ist, dieses zu nutzen und was zu beachten ist.

Grundsätzlich gilt laut Microsoft (http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/upgrade-to-windows-10-faq) jedes „Original“ Windows 7, 8 und 8.1 als Update-berechtigt, sofern es sich um eine Vollversion handelt, die mit dem PC oder separat von diesem erworben wurde (erkennbar am Microsoft-Aufkleber auf dem Gehäuse).

Im Bereich der Lizensierung innerhalb der Rahmenverträge der TUB könne folgende Versionen von Windows 10 erworben bzw. eingesetzt werden.

Im Rahmen des Select Vertrages sind folgende Kauflizenzen verfügbar:

  1. Windows 10 Professional Upgrade (Lizenz) und
  2. Windows Education Upgrade Llizenz + Softwareassurance)  

Lizenznehmer , die Mietlizenzen im Rahmen eines EES Beitritts oder Kauflizenzen aus dem Select Programm für Windows Enterprise mit SA (muss noch aktuell sein) besitzen, dürfen im Rahmen des Upgraderechte einsetzen:

  1. Windows 10 Education Upgrade oder
  2. Windows 10 Enterprise LTSB

Die Versionen unterscheiden sich dahingehend, dass die LTSB-Version ausschließlich die klassischen Sicherheitsupdates erhält, während die Education Version zusätzlich funktionale Erweiterungen durch die Updatemechanismen bekommt. Für den produktiven, dauerhaften Einsatz empfehlen wir die Verwendung der LTSB-Version, die auch im Download-Bereich der EES-Verträge verfügbar ist.

Datenschutz während der Installation

Neben den Fragen der Lizensierung steht auch die Frage nach den Datenschutz-Einstellungen immer wieder im Raum. Hier hat Microsoft eine Telemetrie-Funktion eingebaut, die immer wieder Daten direkt an Microsoft sendet und sich nur aufwändig abschalten lässt.

Um die an Microsoft übermittelten Daten so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir folgende Schritte bei der Installation bzw. im Betrieb umzusetzen:

Während der Installation:

Benutzen Sie während der Installation auf keinen Fall die „Express-Einstellungen“!

Wählen Sie stattdessen „Einstellungen anpassen“ und deaktivieren Sie auf den nachfolgenden Seiten mindestens folgende Punkte:

  • Alle Punkte unter „Personalisierung“
  • Den Punkt „Position“
  • Unter „Browser und Schutz“ aktivieren Sie den SmartScreen-Dienst und deaktivieren Sie die Seitenvorhersage
  • Unter „Verbindungs- und Fehlerberichterstattung“ deaktivieren Sie alles bis auf die „Fehler- und Diagnoseinformationen

Vor dem Abschluss der Installation werden Sie nach der Art der Verbindung gefragt. Hier wählen Sie „Einer Domäne beitreten“, auch wenn Sie nicht der TU Domain beitreten wollen, hiermit wird es ermöglicht lokale Benutzerkonten anzulegen, wie unter früheren Windows-Versionen üblich. Auch ein Domänenbeitritt ist im Nachhinein möglich.

Datenschutz im laufenden Betrieb

Auch hier sind eine Vielzahl von Optionen auszuwählen, dies es ermöglichen Windows 10 sicherer zu betreiben.

Wir empfehlen folgende Einstellungen:

Datenschutzoptionen ändern

Lupe
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Klicken Sie im Startmenü auf "Einstellungen" und dann auf "Datenschutz". Dort sind viele Datenschutzoptionen zusammengefasst. Folgende Einstellungen sollten Sie aber auf jeden Fall vornehmen:

Nutzungsabhängige Einstellungen

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Die folgenden Einstellungen sind von der individuellen Nutzung abhängig. Sofern Sie aber keine Anwendungen nutzen, die eine Kamera oder ein Mikrofon benötigen, sollten Sie diese beiden Optionen ausschalten.

Kennenlernen

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Diese Option erlaubt Microsoft Sie „besser kennen zu lernen“ – Deaktivieren Sie diese Option (es wird Kennenlernen angezeigt, wenn die Option deaktiviert ist).

Kontoeinstellungen synchronisieren

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Sofern Sie bei der Installation und Nutzung von Windows 10 nur mit einem lokalen Konto arbeiten, müssen Sie bei der Kontoeinstellung zunächst nichts unternehmen. Falls Sie das Konto aber parallel mit einem Microsoft-Account verbunden haben, sollten Sie die Kontoeinstellungen prüfen.

Klicken Sie zunächst im Startmenü auf "Einstellungen" und dann auf "Konten". Im Reiter "Einstellungen synchronisieren" können Sie festlegen, welche Daten über die Microsoft-Cloud innerhalb Ihrer Geräte synchronisiert werden. Auch wenn die Synchronisation für einige Einstellungen nützlich ist, sollten Sie sie zumindest bei Kennwörtern ausschalten.

Updates und Sicherheit konfigurieren

Lupe
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Klicken Sie im Startmenü auf "Einstellungen", dann auf "Update und Sicherheit" und dort auf "Erweiterte Optionen". Empfehlenswert ist hierfür nicht zentral verwaltete PCs die Installationsart "Automatisch". Auch die Option, Updates für andere Microsoft Produkte bereitzustellen, ist sicher nicht verkehrt.

Kritisch ist jedoch der Punkt "Übermittlung von Updates auswählen". Um das Datenaufkommen bei Microsoft zu verringern, kann Windows 10 Updates nicht nur direkt von Microsoft herunterladen. Windows 10 PCs können über ein P2P-Netzwerk Updates untereinander austauschen. Dies birgt ein Sicherheitsrisiko, da man der Quelle nicht unbedingt vertrauen kann. Daher sollten Sie diese Option besser deaktivieren.

 

 

Sichere WLAN-Konfiguration

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Mit der "WLAN-Optimierung" hat Windows 10 zwei neue Funktionen erhalten, die man beide besser deaktiviert. Klicken Sie dazu im Startmenü auf "Einstellungen", dann "Netzwerk und Internet" und dann auf dem Reiter "WLAN" auf "WLAN-Einstellungen verwalten". Der Reiter "WLAN" ist übrigens nur sichtbar, wenn Ihr PC auch eine WLAN-Netzwerkkarte eingebaut hat.

 

Hinter dem Punkt „WLAN-Einstellungen verwalten“ verbergen sich die nächsten anzupassenden Optionen:

Deaktivieren Sie die Option zum Verbinden mit öffentlichen Hotspots, da dabei Ihre Position an Microsoft übertragen wird und Sie keinen Einfluss mehr haben, mit welchem Netzwerk Sie verbunden werden. Noch kritischer ist die Option, „WLANs“ mit Ihren Kontakten zu teilen. Dabei werden Ihre persönlichen WLAN-Passwörter an Ihre Kontakte weitergegeben, die sich dann unter Ihrem Namen in WLANs einloggen. Diese Option funktioniert zwar nicht bei Unternehmens-WLANS wie Eduroam, betrifft aber ihr privates Heim-WLAN!

 

 

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